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    Endometriose & Naturmedizin
Beate Ruttkowski Psychotherapie Naturmedizin Düsseldorf

Beate Ruttkowski Dipl. Sozialarbeiterin (FH) und Heilpraktikerin
Praxis für Naturmedizin in Düsseldorf

Herzlich willkommen!

Mein Name ist Beate Ruttkowski, ich bin Dipl. Sozialarbeiterin und Heilpraktikerin.

Meine Praxis besteht seit 1987 und ein wichtiger Schwerpunkt ist die Frauengesundheit. Auf dieser Webseite möchte ich Ihnen zeigen, wie ich bei der naturmedizinischen Behandlung der Endometriose vorgehe.


Erfahren Sie mehr

Haben Sie weitere Fragen zur Praxis und zu meiner Arbeit finden Sie hier ausführliche Informationen: www.beate-ruttkowski.de

Endo­metriose

Endometriose

Bei einer Endometriose bilden sich gutartige Wucherungen aus Zellen, die aus dem Inneren der Gebärmutter stammen.
Diese sogenannten Endometrioseherde können in alle Organe des Beckenraums eindringen, wie z.B. die Eierstöcke, die Blase, die Vagina oder den Darm. Dort rufen sie Entzündungen und Vernarbungen hervor. Auch innerhalb der Gebärmutter können sich Endometrioseherde befinden, dann spricht man von Adenomyose.

Symptome:
Von Frau zu Frau sind die Beschwerden dieser Erkrankung ganz unterschiedlich. Die oft extremen Schmerzen treten nicht nur während der Regelblutung auf, betroffene Frauen leiden unter Umständen auch an Rücken-oder Darmschmerzen, sowie Schmerzen beim Wasserlassen oder vaginalen Schmerzen. Eine zeitnahe Diagnose ist daher nur selten, bei vielen Frauen dauert es etliche Jahre, bis anhand einer Bauchspiegelung die Ursache ihrer Beschwerden erkannt wird.
Schätzungen zufolge sind zwischen 10 und 15 Prozent aller Mädchen und Frauen betroffen.
Diagnose:
Bei einer normalen Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall können Endometrioseherde übersehen werden. Letztendlich kann nur durch eine Bauchspiegelung festgestellt werden, ob und wie ausgeprägt eine Endometriose vorliegt.
Ursachen:
Warum Zellen aus dem Inneren der Gebärmutter auswandern und andere Organe besiedeln, ist bisher unklar. Sicher ist, dass die Endometriose mit den weiblichen Hormonen zusammenhängt, denn die Herde bilden sich zurück, wenn diese Hormone mit Medikamenten ausgeschaltet werden. Nach den Wechseljahren kann sich die Endometriose nicht weiterentwickeln.
Studien haben gezeigt, dass es auch genetische Einflüsse gibt, denn die Tochter einer Frau mit Endometriose hat ein 6fach höheres Risiko an Endometriose zu erkranken.
In vielen Endometrioseherden wurden vor kurzem in einer Studie sogenannte Fusobakterien gefunden, auch in der Gebärmutter von Frauen mit Endometriose finden sich diese Bakterien, die üblicherweise in der Mund-Darm-und Vaginalschleimhaut vorkommen. Es wird daher ein Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion angenommen. In der Naturmedizin wird dieser Zusammenhang in das Behandlungskonzept einbezogen.
Kinderwunsch:
Bei vielen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch verhindert die Endometriose eine Schwangerschaft. Bis zu 30 Prozent der erkrankten Frauen können nicht schwanger werden oder haben eine erhöhtes Risiko von Fehl- oder Frühgeburten. Deshalb spielt es bei Kinderwunsch eine wichtige Rolle, die Krankheit so früh wie möglich zu diagnostizieren, Herde zu entfernen und eine naturmedizinische Behandlung zu beginnen.
Lebensqualität:
Viele betroffene Frauen leider unter chronischer Erschöpfung und manche entwickeln durch die zahlreichen Einschränkungen auch psychische Beschwerden. Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur die Stimmung sondern auch das soziale Leben. Um die Lebensqualität zu fördern, hat sich eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen aus der Naturmedizin bewährt. Auch Ernährung und Bewegung verbessern die hormonelle Situation und reduzieren Schmerzen.

Das 3 Phasen Modell bei Endo­metriose

1. Phase

Befunde und Akutbehandlung

Vor dem 1. Termin dient ein 10min. kostenloses telefonisches Vorgespräch dazu, die Behandlung gut vorzubereiten. Rufen Sie einfach an, und besprechen Sie Ihre Fragen mit mir oder schreiben Sie mir Ihr Anliegen als E-Mail.

Dann folgt der erste Behandlungsschritt mit der ausführlichen Anamnese unterstützt durch den Fragebogen. Bitte bringen Sie den ausgefüllten Fragebogen zum ersten Termin mit. Wir besprechen auch Ihre Arztberichte, Laborwerte und die Medikamente die Sie einnehmen. Dann sprechen wir über kurzfristige und langfristige Ziele, die Sie mit der Behandlung erreichen möchten.
Operationen
Wir beginnen mit den Themen: Schmerzen, Blutungen, eventuelle Nebenwirkungen von Medikamenten. Sie bekommen ein Rezept das auf Ihre individuellen Symptome zugeschnitten ist und zusätzlich eine Anleitung zur Selbstbehandlung bei akuten Schmerzen mit Heilpflanzenölen.
Heilpflanzen bei akuten Beschwerden
Bei Bedarf bekommen Sie auch eine bisher sehr bewährte Vor- und Nachbehandlung bei Operationen. Diese Behandlung können Sie selbst leicht anwenden.

Der erste Termin dauert 60min.

2. Phase

Hormone und Immunsystem

Nach 4-8 Wochen folgt der 2. Schritt in der Behandlung, hier steht Ihre hormonelle Situation im Mittelpunkt. Vor allem Östrogen und Gestagen aber auch die Hormone der Schilddrüse spielen eine entscheidende Rolle bei der Endometriose.

Ich verschreibe Ihnen dann homöopathische Mittel für die körpereigene Regulierung der Hormone, wie zum Beispiel Östro/Gesta C30, eine Studie konnte die Wirksamkeit belegen.
Sie beginnen nun eine längerfristige Heilpflanzenkur mit Pflanzenextrakten, die entzündungswidrig und krampflösend auf die weiblichen Organe wirken. Wichtig bei der Anwendung von Heilpflanzen ist die sorgfältige Zubereitung und die angemessene Dosierung, ich verschreibe nur Arzneien aus biologischem Anbau.
Bei Endometriose spielt die Behandlung des Immunsystems eine wichtige Rolle. Aus bisher nicht bekannten Gründen schafft es das Abwehrsystem des Körpers nicht, die fehlentwickelten Zellen in den Endometrioseherden auszuräumen. Hier setze ich spezifische homöopathische Mittel ein, um den Prozess der weiteren Ausbreitung zu hemmen. Auch der Einfluß von Fusobakterien auf Endometriose wird dabei berücksichtigt. Homöopathische Mittel vertragen sich gut mit Medikamenten die Sie unter Umständen einnehmen müssen, sie dienen auch der langfristigen Regulierung der Hormone.
Die Nebenwirkungen zum Beispiel von GnRH Analoga wie z.B. Hitzewallungen und Kopfschmerzen behandle ich ebenfalls mit homöopathischen Mitteln, so daß die Medikamente, wenn sie notwendig sind, besser vertragen werden.

Der zweite Termin dauert 60min.

3. Phase

Ernährungsumstellung und Stressregulierung

Nach 8-12 Wochen folgt der 3. Termin bei dem wir die Wirkungen der bisherigen Behandlung besprechen. Sie bekommen je nach Symptomatik ein neues Rezept für die nächsten 6 bis 12 Monate.

Wir nehmen nun das nächste Thema in den Fokus: den Einfluß der Ernährung auf Hormone, Stoffwechsel und das Mikrobiom des Darms. Ziel ist es, die Endometriose langfristig einzudämmen. Dabei geht es zum Beispiel um Nahrungsmittel, die zu viel Östrogen entgegenwirken wie zum Beispiel Kürbiskerne und Grüner Tee und um die Stärkung der Leber, die Östrogen aus dem Blut filtert.
Eine wichtige Rolle spielt die Aufklärung über sogenannte Xenohormone, also schädliche Substanzen aus der Umwelt, die einen negativen Einfluß auf die weiblichen Hormone haben, wie zum Beispiel viele Kosmetika oder Weichmacher in Lebensmittelverpackungen.
Das Thema Stress gehört ebenfalls in den 3. Termin, denn die meisten Frauen mit Endometriose reagieren mit Verstimmungen und Erschöpfung auf die vielfältigen Belastungen, die durch die Erkrankung entstehen. Wir beraten gemeinsam, welche Möglichkeiten der Selbsthilfe es für Sie gibt, und welche zusätzlichen Behandlungen einbezogen werden können, wie z.B. Endo-Yoga, Reha Maßnahmen oder Psychosoziale Beratung.

Operatio­nen

Gute Gründe...

...gegen eine Operation:
Auch nach einer Operation und der erfolgreichen Entfernung aller Endometrioseherde können bei manchen Frauen die Schmerzen weiterhin bestehen.
Ohne medikamentöse Therapie können auch wieder neue Herde wachsen.
Weil die tatsächliche Schwere der Erkrankung erst bei einer Bauchspiegelung sichtbar ist, ist die Operation unter Umständen länger als geplant und die Erholungszeit danach kann mehrere Wochen dauern.
...für eine Operation:
Die Bauchspiegelung sorgt für eine gesicherte Diagnose, andere Erkrankungen können durch Zelluntersuchungen ausgeschlossen werden.
Bei jeder Operation werden die Chancen einer Schwangerschaft genau untersucht.
Zysten, Entzündungsherde und Verwachsungen werden so gut wie möglich entfernt um Schäden an den betroffenen Organen zu reduzieren.

Mein Konzept zur Begleitung von Operationen

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung und informieren Sie sich so gut wie möglich. Nehmen Sie zum ärztlichen Vorgespräch eine Begleitperson mit und notieren Sie sich vorher Ihre Fragen.
Zum Nachlesen finden Sie hier ausführliche Aufklärung über Endometrioseoperationen:
https://www.operieren.de/e3224/e10/e886/e898/e3149/
Bereiten Sie sich gut auf die Zeit nach der Operation vor. Sorgen Sie für die Begleitung durch eine gut erreichbare Vertrauensperson.
Nutzen Sie meine spezielle homöopathische Hausapotheke für Beschwerden nach der OP (Übelkeit, Schmerzen, Kältezittern) ergänzt durch Mittel, die die Wundheilung fördern.
Heilpflanzen
Nehmen Sie bei Bedarf meine telefonische Akut- Sprechstunde in Anspruch.

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Heilpflanzen

Blüten der Heringshaipflanze
Heilpflanzen bei akuten Beschwerden
Kamille (Matricaria chamomilla) bei Krämpfen und Unruhe.
Schafgarbe (Achillea millefolium) bei Krämpfen und sehr starken Blutungen.
Pfefferminze (Mentha peperita) zur Reduzierung von Schmerzen, sowie Ölmischungen mit Lavendel und Campfer.
Große Violette Blume Der Artischockenpflanze
Heilpflanzen zur Langzeitbehandlung
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) regulierend auf Östrogen und Gestagen, entzündungswidrig und krampflösend.
Artischocke (Cynara cardunculus) unterstützt die Leber bei der Ausscheidung von zu viel Östrogen und verbessert die Durchblutung im kleinen Becken.
Mutterkraut (Tanacetum parthenium) als Öl zur Reflexzonenmassage.
Orange Calendula Officinalis Blüte
Behandlung vor und nach Operationen

Spezifische homöopathische Mittel verbessern die Wundheilung, reduzieren die Narbenbildung und reduzieren die Spätfolgen der Narkose. Hier kommen zum Beispiel Arnica und Calendula in Frage.

Studien zur homöopathischen
Behandlung der Endometriose

Prof. Dr. Jörg Keckstein
Dissertation M. Schranz
Carstens Stiftung

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